Nutzen Sie doch bitte den Stadtpass

Jedes Kind muss am gesellschaftlichen Leben teilhaben können; Foto: Die Linke

Kennen Sie schon den Stadtpass? Der Esslinger Stadtpass ermöglicht es Familien und Alleinerziehenden mit geringem Einkommen, Bezug von Wohngeld, Grundsicherung oder Asylbewerberleistungen ihre Kinder am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen. Wenn Sie berechtigt sind, hat das nichts mit Betteln zu tun – es steht Ihnen einfach zu. Immerhin sind es 250 Euro pro Jahr und Kind, die Sie relativ unbürokratisch für Freizeit, Sport und Bildung einsetzen können. Unsere Forderungen gehen zwar darüber hinaus: Für öffentliche Angebote wollen wir für Menschen mit geringem Einkommen freien Zugang. Aber die 250 Euro sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wir möchten Sie ermutigen den Stadtpass zu beantragen, sofern Sie es nicht schon getan haben. Sie erhalten u.a. eine Ermäßigung für die Grundschulbetreuung, den Eintritt in Freibäder, im Eisstadion, im Nymphaea, bei der Volkshochschule, für die Mitgliedschaft in einem Verein und sogar im Traumpalast-Kino. Den Stadtpass können Sie u.a. online beantragen: Dort können Sie dann nach Ihrer Anmeldung auch die Belege online abrechnen. Wichtig ist, dass Sie die Belege – z.B. Eintrittskarten, Kassenzettel usw. gut aufbewahren, da Sie nur daraufhin das Geld erstattet bekommen. Sie müssen also in Vorkasse gehen. Informationen bekommen Sie unter der E-Mail-Adresse: buergerservice-soziales@esslingen.de oder auf der Webseite der Stadt Esslingen. Unter Suche „Stadtpass“ eingeben und es öffnet sich die Seite, die auch die Online Formulare enthält. Falls Sie persönlich vorbeigehen möchten, lautet die Adresse: Beblinger Str. 3 in Esslingen. Informieren Sie sich gerne auch über den Kulturpass, der Ihnen als Erwachsener in zahlreichen Kultureinrichtungen ermäßigten Eintritt ermöglicht.
Wir, Die Linke, möchten Sie nochmals ermutigen, die Möglichkeiten des Stadtpasses zu nutzen. Ihre Kinder und Sie gehören in die Mitte der Stadtgesellschaft. Es darf nicht sein, dass Menschen wegen finanzieller Grenzen oder Nöte ausgegrenzt werden.

Mister Trump räumt auf

Das Völkerrecht muss auch für Trump gelten!

Das neue Jahr zeigte allen Neujahrswünschen die kalte Schulter und dokumentiert mal wieder, dass Wünsche eben nur Ausdruck von Hoffnungen sind. Das zeigt sich drastisch am völkerrechtswidrigen Vorgehen von Mister Trump durch die Entführung des Staatspräsidenten von Venezuela Maduro. Wurde die Denkweise des amerikanischen Präsidenten anfänglich noch als spinnig abgetan, straft sein Vorgehen diese Meinung: Mister Trump ist kein Spinner, er ist ein eiskalter Demagoge, ein machtbesessener Präsident mit Ambitionen, sich die Welt untertan zu machen. Das ist beängstigend, denn welches Land ist das nächste, dem das Schicksal Venezuelas droht? Kolumbien, Kuba, Grönland?
Glaube niemand, dass es Trump und Konsorten um eine Demokratisierung von Staaten geht, die sich nicht dem Kolonialismus: sprich Kapitalismus verschrieben haben. Trump himself sprach es unverblümt aus: Im Fall Venezuela geht es ihm um Zugriff auf das weltweit größte Erdölvorkommen. Die meisten US-Regierungen verstanden sich schon immer, mit kurzen Unterbrechungen, als Weltpolizist. Und ganz besonders in „ihrem Hinterhof“ Lateinamerika, wie es schon 1823 unter Präsident Monroe formuliert wurde. Da scheute man auch nicht vor Handlungen zurück, die zum Völkerrecht konträr stehen. Erinnert sei an kriegerische Handlungen in Vietnam, Chile, Kuba, Honduras, Panama, um nur einige zu nennen. Und immer ging es dabei um Einflussnahme zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen und nicht um das Selbstbestimmungsrecht eines Staates, der sich nicht der Knute des Imperialismus beugen wollte.
Trump ist keinen Deut besser als Putin, der auch sein Stück Kuchen abbekommen will. Beide scheren sich keinen Deut ums Völkerrecht. Dass die Merz-Regierung vor Trump kuscht und eine klare Stellung zu diesem Völkerrechtsbruch vermeidet, ist nach Meinung von Die Linke beschämend!
Nach ca. 80 Jahren „Freundschaft“ mit den USA muss lautstark hinterfragt werden: Wer braucht und will schon solche Freunde?!

Protest gegen Völkerrechtsbruch

Es ist unglaublich, was sich Donald Trump mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Venezuela erlaubt, auch wenn Maduro und sein Regime brutal gegen Kritiker vorgehen und korrupt sind. Diese dreiste Völkerrechtsverletzung ist Imperialismus in Reinform und muss verurteilt werden – wie bei jedem anderen Land, das sich so verhält, auch z. B. Russlands Angriff auf die Ukraine.
Wir rufen deshalb auf, an der Protestkundgebung morgen, Montag, 05.01.2026 um 18:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Esslingen teilzunehmen.

Die Chancen stehen gut

Menschen vor Profit! Foto: Die Linke

Die Chancen für Die Linke bei der Landtagswahl am 8. März in den Landtag einzuziehen, stehen gut. Umfragen sehen uns stabil über fünf Prozent und mit dem Rückenwind vieler neuer Mitglieder gehen wir zuversichtlich in den Wahlkampf. Erstmals haben die Wähler*innen bei dieser Landtagswahl auch eine Zweitstimme, die für das Ergebnis einer Partei entscheidend ist. Die Landesliste der Linken zeigt den Stellenwert, den Gleichberechtigung bei uns hat: Frauen sind in der Mehrzahl. Und unabhängig vom Wahltag – der 8. März ist Internationaler Frauentag – sind mit Kim Sophie Bohnen, Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei gleich drei Frauen auf den ersten drei Plätzen. Bei unserem Neujahrsempfang am So., 25.01.2026 ab 11 Uhr im Lux (Maille 4) können Sie Kim Sophie Bohnen und Mersedeh Ghazaei persönlich kennenlernen. Sie sind herzlich eingeladen. „Die Chancen stehen gut“ weiterlesen

Ein erfolgreiches Jahr für Die Linke

Totgesagte leben länger; Foto: Montage, Die Linke ES

Das zu Ende gehende Jahr war für Die Linke sehr erfolgreich, sowohl im Bund, als auch in Esslingen. Seit dem Austritt von Sarah Wagenknecht hatten wir kontinuierlich Neueintritte. Aber nach der Abstimmung im Bundestag über Merz‘ 5-Punkte-Plan zur Migration Ende Januar, bei der sich die CDU/CSU zum ersten Mal eine Mehrheit mithilfe der AfD verschaffte, kam eine Flut von Eintritten, 50 allein im Februar in Esslingen. Vielen Menschen wurde deutlich, dass man diesem Rechtsruck der CDU/CSU etwas entgegensetzen, und Die Linke mit ihrer konsequenten Haltung gegenüber der AfD gestärkt werden muss. Heute zählt Die Linke bundesweit über 120.000 Mitglieder und hat sich damit innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt, auch in Esslingen. Und die klare Haltung unserer Partei gegen den Rechtsruck, für bezahlbare Mieten, die Besteuerung exorbitant hoher Vermögen sowie eine soziale Energie- und Verkehrswende schlug sich auch bei der Bundestagswahl nieder. Wochen zuvor fast totgesagt, kamen wir im Bund auf 8,77 % und in der Stadt Esslingen sogar auf 9,22 %. Wir danken allen, die uns gewählt haben. Und  bei der anstehenden Landtagswahl wollen wir natürlich noch stärker werden. „Ein erfolgreiches Jahr für Die Linke“ weiterlesen

Keine Haushaltssanierung durch Stellenabbau!

Unsere neue Stadträtin: Moni Heim

Zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung dieses Jahres wurde unser langjähriger Stadtrat Tobias Hardt mit vielen Worten des Dankes und der Anerkennung sowie Applaus aus allen Fraktionen verabschiedet und unsere Genossin Monika Heim als Stadträtin vereidigt. Moni  lebt schon fast immer in Esslingen und ist Betriebsrätin bei Festo. Wir wünschen ihr viel Erfolg in ihrem (Ehren-)Amt.

Danach ging es um den Doppelhaushalt 2026/27. „Keine Haushaltssanierung durch Stellenabbau!“ weiterlesen

Gelungene Weihnachtsfeier

Werihnachtsfeier 2025

Letzten Donnerstag, 18.12.25, hatten wir vom Ortsverband Esslingen unsere Jahresendfeier. Nach einer Einstimmung auf den anstehenden Wahlkampf und einem Rückblick in Bildern auf ein turbulentes und erfolgreiches Jahr 2025 blieb viel Raum für Gespräche. Dank an Norbert und Tobias für ihre musikalische Einlage und an alle, die  Leckereien fürs leibliche Wohl beigesteuert haben.

Orange Days: Mit Schätzfragen gegen das Schweigen

Orange Days- auch in Esslingen; Foto: Die Linke ES

Im Rahmen der weltweiten „Orange Days“ gegen geschlechtsspezifische Gewalt beteiligt sich die Esslinger Arbeitsgruppe der Linken „FLINTA*“ (Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nichtbinäre, Transgender und Agender) mit einem interaktiven Infostand unter dem Motto „Gemeinsam gegen Gewalt“. Am morgigen Samstag, den 29. November 2025, soll von 11 bis 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz ein sicherer Ort zum Austauschen und Informieren über das Thema Gewalt gegen Frauen entstehen. „Orange Days: Mit Schätzfragen gegen das Schweigen“ weiterlesen